

Substrat für Springspinnen kaufen
Unser Spezialhumus speichert Feuchtigkeit, bleibt locker und staubt nicht. Zwei Zentimeter genügen, damit das Klima im Terrarium stimmt – ohne Staunässe, die der häufigste Grund für Schimmel ist.
| Material | Stärke | Schwäche | Unser Urteil |
|---|---|---|---|
| Spezialhumus | Speichert Feuchte, bleibt locker, staubarm | Muss gelegentlich erneuert werden | Empfehlung |
| Kokoshumus | Günstig, weit verbreitet | Trocknet schneller aus, staubt beim Einfüllen | Brauchbar |
| Blumenerde | Überall erhältlich | Oft gedüngt, kann Schädlinge mitbringen | Ungeeignet |
| Sand | Sehr trocken, kein Schimmel | Hält keine Feuchtigkeit, Nest hält schlecht | Ungeeignet |
| Vermiculit | Speichert Wasser stark | Sehr leicht, wirkt steril, wird gern verschleppt | Nur als Zusatz |
Wofür Springspinnen überhaupt Bodengrund brauchen
Springspinnen leben oben. Sie klettern, jagen auf Sicht und bauen ihr Schlafnest fast immer in einer oberen Ecke. Trotzdem ist der Bodengrund wichtig: Er hält die Feuchtigkeit im Terrarium und sorgt dafür, dass die Luft nicht austrocknet.
Ein Terrarium ohne Bodengrund trocknet nach jedem Sprühen sofort wieder aus. Du müsstest mehrmals täglich nachsprühen, und genau dieses ständige Öffnen ist Stress für das Tier. Zwei Zentimeter Humus lösen das Problem.
Gleichzeitig darf der Boden nie dauerhaft nass sein. Feucht heißt: dunkel gefärbt, aber ohne Wasser, das beim Andrücken hochkommt.
Was unser Spezialhumus anders macht
Er ist ungedüngt und frei von Zusätzen. Handelsübliche Blumenerde enthält fast immer Dünger, teils auch Trauermücken-Larven – beides hat im Terrarium nichts verloren.
Er speichert Wasser und gibt es langsam wieder ab, bleibt dabei aber locker genug, dass keine Staunässe entsteht. Beim Einfüllen staubt er kaum, was gerade bei kleinen Terrarien angenehm ist.
Eine Packung reicht für mehrere Füllungen eines Springspinnen-Terrariums. Wenn du den Bodengrund später wechselst, tauschst du meist ohnehin nur den betroffenen Bereich aus.
So füllst du richtig ein
Fülle etwa zwei Zentimeter ein und drücke sie nur leicht an. Zu fest verdichtet bedeutet weniger Luft im Boden und höheres Schimmelrisiko.
Befeuchte den Boden vor dem Einzug einmal leicht und lass das Terrarium einen Tag stehen. So siehst du, ob die Scheiben nach ein paar Stunden wieder abtrocknen. Bleiben sie dauerhaft beschlagen, war es zu viel Wasser oder die Belüftung ist verdeckt.
Danach gilt die einfache Regel: einmal täglich fein an Scheibe und Deko sprühen, nie auf das Tier und nie auf sein Nest.
Schimmel erkennen und beheben
Weiße, flaumige Stellen auf dem Boden oder an Holzresten sind Schimmel. Das passiert am ehesten dort, wo Futterreste liegen geblieben sind oder wo dauerhaft zu viel gesprüht wurde.
Nimm den betroffenen Bereich großzügig heraus, fülle frischen Humus nach und sprühe ein paar Tage sparsamer. In aller Regel erledigt sich die Sache damit.
Vorbeugen ist einfacher: Futterreste nach einem Tag entfernen, Belüftung frei halten und nicht in eine Ecke, sondern verteilt sprühen.
Häufige Fragen zum Substrat
Wie hoch muss das Substrat sein?
Etwa zwei Zentimeter genügen. Springspinnen graben nicht, der Boden dient vor allem als Feuchtigkeitsspeicher.
Kann ich normale Blumenerde nehmen?
Besser nicht. Sie ist fast immer gedüngt und kann Trauermücken oder andere Schädlinge einschleppen.
Wie oft muss ich den Bodengrund wechseln?
Nur bei Bedarf, etwa wenn sich Schimmel zeigt oder der Boden verschmutzt ist. Meist reicht es, den betroffenen Bereich auszutauschen.
Wie feucht soll der Boden sein?
Leicht feucht, nie nass. Beim Andrücken darf kein Wasser austreten. Zu nass ist für Springspinnen gefährlicher als zu trocken.
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